Erste Schritte mit lokalen LLMs

Veröffentlicht: 9.2.2026

Ein Anfänger-Leitfaden zum Ausführen von Sprachmodellen auf deinem Computer

Lokale LLMs – starte ohne Cloud in wenigen Schritten

Mit lokalen LLMs zu beginnen ist einfacher, als viele denken. Du brauchst keine Cloud‑API, keine monatlichen Kosten und deine Daten bleiben komplett auf deiner eigenen Hardware. Dieser Guide zeigt dir, wie du in kurzer Zeit erste Ergebnisse bekommst – und was du wirklich brauchst.


Warum überhaupt lokal?

Lokale LLMs haben klare Vorteile:

Natürlich gibt es auch Grenzen: große Modelle benötigen leistungsfähige Hardware und etwas technisches Grundverständnis hilft.


Hardware‑Anforderungen

Die Hardware ist der wichtigste Faktor für lokale LLMs. Je größer das Modell, desto mehr Speicher und Rechenleistung werden benötigt.

Minimum (kleine Modelle bis ca. 8B)

Empfohlen (mittlere Modelle 8–20B)

High‑End (große Modelle 30B+)

Tipp: Du kannst auch ohne GPU starten, aber CPU‑Inference ist deutlich langsamer.


Erste Schritte

1) Inferenz‑Engine wählen

Eine Inferenz‑Engine ist die Software, die das Modell ausführt. Beliebte Optionen:

Für den Einstieg ist eine GUI‑Lösung angenehmer, fortgeschrittene Nutzer greifen oft zur CLI.


2) Modell herunterladen

Modelle werden meist direkt über die Engine geladen. Achte auf die Modellgröße:

Gängige lokale Modelle:


3) Text generieren

Sobald Engine und Modell installiert sind, kannst du direkt loslegen.

Beispiel mit Ollama:

ollama run gemma3

Ab jetzt beantwortet dein Modell Prompts komplett lokal – ohne Internetverbindung.


Typische Stolpersteine


Fazit

Lokale LLMs sind heute kein Experiment mehr, sondern ein praktikabler Workflow. Mit moderner Standard‑Hardware kannst du in weniger als einer Stunde dein erstes Modell lokal ausführen – sicher, unabhängig und ohne laufende Kosten.

Der Einstieg ist niedrig, die Möglichkeiten sind enorm.